Schweinekapitalismusgrippeimpfung
USA
Bei Wal-Mart gibt’s die Schweinegrippe
In den USA breitet sich das H1N1-Virus schnell aus. Aus Furcht vor Lohnkürzungen gehen viele Kranke arbeiten und infizieren Kollegen und Kunden. Felix Wadewitz, New York
© Volker Hartmann/ ddp
Dunkle Wolken über Wal-Mart: Die Handelskette soll in den USA aufgrund ihres rücksichtslosen Umgangs mit kranken MItarbeitern Mitschuld an der Ausbreitung der Schweinegrippe tragen
Frage:
Wer hat einen sozialen IQ auf Zimmertemperatur und einen Weitblick, der nur bis an die Horizontlinie des nächsten Quartals reicht?
Antwort:
Die Wirtschaft.
Ein Impfstoff gegen den grassierenden Turbo-Kapitalismus wäre wesentlich dringlicher, als einer gegen die Schweinegrippe. Die Grippe werden wir überleben, beim Turbo-Kapitalismus bin ich mir nicht so sicher.
Da wären mir auch zwei verschiedene Arten Impfstoff recht: Den einen für’s gemeine Volk, und den modifizierten für Politeusen und Manager. Der hat dann zusätzlich den Verantwortlichkeits-Booster.
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[Update]
Na da hat er aber lecker gepennt, der jo! Dieser Artikel sollte in jo$ blog-o-matic landen, nicht hier. Egal, sei’s drum. Passt in jedem Fall zum Artikel: “Ein streng sozialistischer Virus”.


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